Eine Doppelturnhalle für das Seebachtal

Hier finden Sie Informationen, Zeitungsartikel und Aufrufe zum Thema Turnhallen-Neubau auf dem Geländer der Sekundarschule Hüttwilen. Die turnenden Vereine Hüttwilen würden sich über Ihre Unterstützung sehr freuen. Vielen Dank!

 

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Der Turnhallenneubau verzögert sich leider auf unbestimmte Zeit. Genauere Informationen folgen. Die genauen Trainingszeiten der Vereine entnehmen Sie bitte den einzelnen Websiten. Bei Fragen kontaktieren Sie die zuständigen Personen.

 

Informationspapier der SSG Hüttwilen zum Neubau der Turnhalle Burgweg:
https://www.ssg-huettwilen.ch/downloads/Behoerden/2017/Information-SSG-Sporthalle-20170319.pdf

Auszug aus Thurgauer Zeitung online am 21. Mai 17:
Die Stimmberechtigten der Sekundarschulgemeinde Hüttwilen sprechen sich klar für einen Sporthallen-Neubau aus. Der Baukredit über 5,3 Millionen Franken ging mit einem Ja-Anteil von knapp 73 Prozent (1033 Stimmen) durch. Die Stimmbeteiligung betrug 40 Prozent.

(http://www.thurgauerzeitung.ch/ostschweiz/thurgau/kanton/die-wichtigststen-abstimmungsergebnisse-aus-dem-thurgau;art123841,4989195, 21.Mai 2017)

Investitionen für Jung und Alt

(Auszug aus Thurgauer Zeitung online am 26. Mai,Christine Luley)
1,5 Millionen Franken als Zustupf an den Sporthallenneubau der Sek und 400000 Franken für Altersheimplätze im Stammertal: Dazu sagten die Stimmbürger der politischen Gemeinde am Dienstagabend Ja.

Der neuen Sporthalle Burgweg steht nichts mehr im Wege. Nach dem Ja der Schulbürger am vergangenen Wochenende sagten nun auch die Stimmbürger der politischen Gemeinde Ja zu einem Investitionskredit von 1,5 Millionen Franken an die Baukosten. Schulpräsident Fredi Himmelberger zeigte sich erfreut und dankte für das Vertrauen. Er überreichte Gemeindepräsident Hanspeter Zehnder eine Schachtel mit dem Baugesuch. Die Finanzlage der Gemeinde Hüttwilen ist gesund und stabil. Wie Zehnder ausführte, kann der Steuerfuss von 50 Prozent trotz grösserer Investitionsvorhaben beibehalten werden.

Deutliches Ja der Schulbürger zur neuen Sporthalle

HÜTTWILEN ⋅ Ein grosser Schritt auf dem Weg zur neuen Sek-Doppelturnhalle ist gemacht. Die Schulbürger der Sekundarschulgemeinde Hüttwilen sprachen sich gestern klar für einen Sporthallen-Neubau aus. Fast 73 Prozent (oder 1033 Stimmberechtigte) sagten Ja zum Baukredit von 5,3 Millionen Franken. Nein warfen 391 Schulbürger ein.
 
Mathias Frei

In der Standortgemeinde Hüttwilen betrug der Ja-Anteil über 75 Prozent, noch höher war er sogar in Warth-Weiningen (77 Prozent) und Herdern (78 Prozent). Nur im Pfyner Dorfteil Dettighofen gab es ein Nein (40 Ja, 47 Nein). Die Stimmbeteiligung betrug knapp 40 Prozent.

Er habe sich von Anfang an ein Ja erhofft, sagte Schulpräsident Fredi Himmelberger. Das Bauprojekt hole für einen guten Preis das Maximum heraus. Eine positive Rolle habe sicher auch die stabile Finanzlage gespielt. Denn um die fast 50-jährige Turnhalle Burgweg abzubrechen und einen Neubau an gleicher Stelle zu erstellen, braucht es laut Himmelberger keine Steuerfusserhöhung.

Das klare Resultat gebe Zuversicht für die Rechnungsgemeinde von Politisch-Hüttwilen, sagte Himmelberger. An der Versammlung von morgen Dienstag steht ein Zustupf von 1,5 Millionen Franken der Politischen Gemeinde an den Neubau zur Diskussion.

Informationen der Sekundarschulgemeinde Hüttwilen (www.oberstufe-huettwilen.ch)

Projekt Sporthalle Burgweg

Nach dem Schulhausneubau 2012 und der Sanierung des Schulhauses 1957, die 2015/2016 abgeschlossen wurde, steht nun noch die Erneuerung der 1971 erbauten Turnhalle Burgweg an.

Die Hüttwiler Stimmbürger haben sich an einer Umfrage an der Gemeindeversammlung vom Januar 2016 dahingehend geäussert, dass man an einer Erweiterung der Turnhallenkapazität für die Vereine interessiert ist. Die Baukommission, in der auch eine Delegation des Gemeinderats Hüttwilen Einsitz hat, ist seit November 2015 an der Arbeit. Nach der Ermittlung der Raumbedürfnisse, stand die Analyse der bestehenden Turnhalle im Vordergrund. Die Halle, müsste nicht nur energetisch umfassend saniert werden, sondern genügt auch den heute gültigen Normen für die Erdbebensicherheit nicht mehr.

Da auch die neuen Raumbedürfnisse nicht entsprechend abgedeckt werden könnten, hat man sich entschieden, einen Neubau in Betracht zu ziehen. Eine Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass am jetzigen Standort, Platz für eine grössere Doppelsporthalle wäre. Im Untergeschoss möchte die Gemeinde die Schutzräume um 100 Plätze erweitern sowie die Truppenunterkunft erhalten und erneuern. Auch aufgrund dieser Studie hat die Baukommission für dieses Projekt ein Kostendach von sieben Millionen Franken definiert. Die Ausschreibung für die Architekturleistung erfolgte im Amtsblatt. 11 Architekturbüros haben sich für die Präqualifikation beworben. Im 2-stufigen Planerwahlverfahren hat sich die Jury, aufgrund der definierten Zuschlagskriterien, für Emanuel Marbach Architekturatelier GmbH, Frauenfeld entschieden. Die Vergabe erfolgte für die Projektierungsphase, die Weiterbearbeitung unter Vorbehalt der Kreditgenehmigung.

Die Vorprojektphase wird Ende November 2016 abgeschlossen. Im Neubau sind eine, mit einer mobilen Wand trennbare, Doppelturnhalle 24 x 26 m, die notwendigen Garderoben- und Geräteräume, ein Singsaal, sowie ein Aufenthaltsbereich enthalten. Das Projekt erlaubt für die Sekundarschule eine höhere Flexibilität bei der Stundenplangestaltung und dem Vereinssport bessere Kapazitäten, vor allem beim Nachwuchs.

Das weitere Vorgehen sieht nun bis März 2017 die Erarbeitung des Bauprojekts und der Botschaft vor, im Mai 2017 ist die Abstimmung über den Baukredit geplant – und falls die Sekundarschulgemeinde und die politische Gemeinde der Kreditvorlage zustimmen, könnte die Halle bereits im August 2018 bezogen werden.

Martin Hübscher

Sporthalle für ganze Region

Am Sonntag entscheiden die Stimmbürger der Sekundarschulgemeinde über einen Baukredit von 5,3 Millionen Franken. Bei einem Ja wird die kleine Turnhalle von 1968 durch einen grösseren Neubau ersetzt.
Es muss so oder so etwas gemacht werden. Kein Wunder, denn die Turnhalle Burgweg der Sekundarschulgemeinde wurde vor 49 Jahren, also 1968, in Betrieb genommen. Es stellte sich die Frage: Sanierung oder Neubau mit Mehrwert? Der Vernunftsentscheid fiel zu Gunsten des Neubaus aus. Kommenden Sonntag steht das Sporthallenprojekt nun zur Abstimmung. Die Sekundarschulbürger – also die Stimmberechtigten der Politischen Gemeinden Hüttwilen, Warth-Weiningen, Uesslingen-Buch, Herdern sowie des Pfyner Ortsteils Dettighofen – werden an die Urne gerufen.

Es geht um einen Baukredit von 5,3 Millionen Franken. «Die neue Sporthalle ist nicht nur ein Bau für die Gemeinde Hüttwilen, wo sie zu stehen kommt, sondern für die ganze Sekundarschulregion, das ganze Seebachtal», sagt Fredi Himmelberger. Er habe bezüglich der Abstimmung ein gutes Gefühl, sagt der Präsident der Sekundarschulgemeinde, weil es ein Projekt für die Vereine und die Jugend sei. Und es gehe in einem gewissen Sinne auch um Standortförderung. Mit der neuen Doppelturnhalle werde man noch attraktiver.

Nur Sanierung würde schon zwei Millionen kosten

Die Sek-Schulanlage in Hüttwilen ist in den vergangenen Jahren schrittweise saniert oder umgebaut respektive neu gebaut worden. Letzte Etappe ist nun die Turnhalle. Und da gibt es viel zu machen. Die 12 Meter auf 22 Meter grosse Halle entspricht nicht mehr den heutigen Bedürfnissen, wie Baukommissionspräsident Martin Hübscher erklärt. Denn der Kanton fordert eine Mindestgrösse von 16 Meter auf 28 Meter. Gemischter Turnsport ist nicht möglich, weil es nur einen Duschraum gibt. Das Obergeschoss (die ehemalige Hauswartswohnung) ist als Mittagstisch für die Primarschüler eine unbefriedigende Lösung. Zudem musste die Erdbebensicherheit auf den neusten Stand gebracht, die Gebäudehülle thermisch umfassend saniert werden. Weiter braucht es in Kürze eine neue Heizung. Im Untergeschoss gibt es Schutzräume für hundert Personen und eine Truppenunterkunft.

Die Baukommission der Sekundarschulgemeinde wägte ab zwischen einer Sanierung für rund zwei Millionen Franken und einem Neubau, der Zusatznutzungen zulässt – und entschied sich für letzteres. Und auch beim Neubau setzte man auf eine Kompromissgrösse, auf eine Doppelturnhalle mit den Massen 24 Meter auf 26 Meter, unterteilbar in der Mitte. Dies soll zukünftig das Problem des fehlenden zweiten Turnplatzes für die Sek lösen, die bislang auch die Primarturnhalle nutzen konnte. Für die Vereine ist die neue grosse Halle ein Mehrwert. Und die Politische Gemeinde sieht ihre Bedürfnisse befriedigt: Erhalt der Truppenunterkunft und Ausbau der Schutzraumplätze von 100 auf 200.

Nach der Versammlung wird visiert

In enger Zusammenarbeit mit der Baukommission hat der Frauenfelder Architekt einen Neubau geplant, für den die alte Halle bis auf das Untergeschoss abgerissen wird. Wichtigster Werkstoff ist Holz. «Der Einbezug dieses einheimischen Werkstoffs war uns wichtig», sagt Schulpräsident Himmelberger. Im Kopfbau der Halle befinden sich im Erdgeschoss die geschlechtergetrennten Garderoben mit Nasszellen, im Obergeschoss gibt es einen Aufenthaltsraum für den Mittagstisch sowie neu den Singsaal der Sek. Im UG finden die aufgewertete Truppenunterkunft sowie die neuen doppelt so grossen Schutzräume Platz. Bei einem Ja der Schulbürger und wenn auch die Gemeindeversammlung von politisch Hüttwilen zustimmt, soll die neue Halle im August 2018 bezugsbereit sein. «Am Tag nach der Gemeindeversammlung wollen wir die Visiere aufstellen», sagt Hübscher. Der Abbruch der alten Halle würde in den Herbstferien stattfinden.

Auch die Finanzierung ist schon gut aufgegleist. Himmelberger und Hübscher definierten von Anfang an ein Kostendach: sieben Millionen Franken, die Planungskredite schon inbegriffen. Durch den geplanten Beitrag der Politischen Gemeinde von 1,5 Millionen Franken braucht es nun noch einen 5,3-Millionen-Baukredit. Davon sind 1,3 Millionen schon in einer Vorfinanzierung vorhanden. Schulpräsident Himmelberger verspricht: «Aufgrund unserer soliden finanziellen Lage kann der Neubau ohne Steuerfusserhöhung umgesetzt werden.»
(16.05.17; http://www.thurgauerzeitung.ch/ostschweiz/thurgau/frauenfeld/sporthalle-fuer-ganze-region;art123861,4984228)

Auszug aus einem Artikel der Thurgauer-Zeitung vom 16. Dezember 2016,
Evi Biedermann

Erster Schritt für neue Sporthalle

HÜTTWILEN ⋅ Die Stimmbürger haben am Mittwochabend ein defizitäres Budget 2017 sowie drei Kredite über insgesamt 707000 Franken angenommen. Darunter auch den Planungskredit für die Turnhalle.

Mit den bewilligten Geldern saniert die Gemeinde Hüttwilen für 278000 Franken die Oberdorfstrasse und baut für 315000 Franken die Lussistrasse aus. 114000 Franken fliessen in das Projekt für die neue Sporthalle der Sekundarschule (unsere Zeitung berichtete).

Wie Gemeinderat Pascal Muggensturm vor der Abstimmung erklärte, handelt es sich bei der Turnhalle um einen Planungskredit. Das konkrete Projekt gelange an der Gemeindeversammlung im nächsten Mai zur Abstimmung. Die Gemeinde beteiligt sich zu einem Viertel am Planungskredit, der Kosten in der Höhe von 455000 Franken vorsieht.

Aufruf auf der Internetseite des TV Hüttwilens am 05. Dezember 16

Gemeindeversammlung politische Gemeinde Hüttwilen – Abstimmung über den Projektierungskredit der Sporthalle SSG Hüttwilen

Liebe Sportlerinnen und Sportler, liebe Freunde des TV Hüttwilens

Am 14. Dezember 2016 um 20.00 Uhr findet in der Mehrzweckhalle Nussbaumen die Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde Hüttwilen statt. Unter anderem wird dabei über den Projektierungskredit der Sporthalle SSG Hüttwilen (Turnhalle Burgweg) abgestimmt. Die Turnhalle Burgweg in Hüttwilen muss saniert / neu gebaut werden. Die SSG hat nun den Bau einer Doppelturnhalle ins Auge gefasst. Sie kann jedoch eine Doppelturnhalle nicht alleine finanzieren und benötigt die finanzielle Unterstützung der Gemeinde Hüttwilen.

Für die turnenden Vereine Hüttwilen  ist eine Doppelturnhalle ZWINGEND notwendig! Heute stossen die beiden Turnhallen an die Grenzen, es braucht sehr viel Organisation, sehr viele Absprachen, auch öfters einen Verzicht auf ein Training und teilweise können Stunden in Hüttwilen selbst gar nicht mehr durchgeführt werden. Auch der Sicherheitsaspekt, gerade bei Hockeymatchs, kann nicht immer so gut gewichtet werden, wie eigentlich gewünscht. Hüttwilen ist gewachsen, viele Kinder besuchen unsere Schulen und somit auch unsere Vereine. Um ihnen auch in Zukunft ein attraktives sportliches Angebot zu bieten und sie dann auch im Jugend- und Erwachsenenalter weiter zu fördern und in die Vereine zu integrieren, sind wir auf mehr Nutzungsfläche und – Zeit angewiesen. Denn die Vereinsarbeit im Dorf kommt am Ende nicht nur den Vereinen zugute, sondern auch der Gemeinde (z.B. bei Helfereinsätzen an der Dreiseenstafette, bei Dorffestern und als Helfer an Theaterabenden).

Auf die Unterstützung der turnenenden Vereine Hüttwilen können Sie jeder Zeit zählen, daher würden wir uns bei der kommenden Abstimmung über Ihre Stimme zugunsten einer positiven sportliche Zukunft der HüttwilerInnen sehr freuen. Gemeinsam sind wir stark!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Sportliche Grüsse
TV Hüttwilen

05.12.2016; C.Brenner

Aufruf auf der Internetseite bluemavericks.ch; am 11.Dezember 16

Unterstützung für die neue Turnhalle in Hüttwilen

Die Blue Mavericks Hüttwilen kämpfen bereits seit Jahren erfolgreich um Punkte auf dem Spielfeld. Weniger erfolgreich gestaltet sich der Kampf um freie Hallenkapazitäten in den chronisch überlasteten Turnhallen in Hüttwilen. Auch die Infrastruktur in der alten Burgweghalle ist bedenklich und nicht mehr zeitgemäss, ja sogar gefährlich. Vorstehende Reckpfosten, Sprossenwände und Seile von den Ringen ragen in die ohnehin kleine Fläche hinein. Im Herbst löste sich sogar ein 10 Meter langer Radiator und drohte auf die Spielfläche zu stürzen. Bis vor wenigen Jahren durfte die Halle bei Schneelast wegen Einsturzgefahr überhaupt nicht mehr benutzt werden. Daraufhin wurde der Dachstock provisorisch verstärkt.

Diesem Umstand bewusst, entschloss sich die Sekundarschulgemeinde Hüttwilen im Alleingang einen Anlauf zu starten, welcher sich diesen Problemen annahm. Nach heftiger Intervention der Hüttwiler Vereine und einer öffentlichen Diskussion an der Versammlung der politischen Gemeinde Hüttwilen wurde beschlossen, dass man dieses Projekt zusammen in Angriff nehmen sollte.

Schnell wurde eine Renovation der bestehenden Anlage verworfen und es wurde eine Auschreibung für die Archhitekturleistung gemacht. Den Zuschlag erhielt die Emanuel Marbach Architekturatelier GmbH aus Frauenfeld (Turnfabrik, Schwingtrainingshalle). In groben Zügen beinhaltet das Projekt eine Zweifachturnhalle mit Aufenthaltsraum und Musikzimmer und unterirdisch integrierter Zivilschutzanlage. Die neue Turnhalle wird im Bereich des heutigen Roten Platzes und der bereits bestehenden Halle zu liegen kommen. Details zum Projekt

Da sowohl die politische Gemeinde und auch die Sekundarschulgemeinde das Projekt zusammen finanzieren, sind diverse Entscheidungen zu treffen, um dieses Projekt erfolgreich abschliessen zu können. Der Unihockeyclub Blue Mavericks Hüttwilen mit seinen über 70 Mitgliedern steht voll hinter diesem tollen Projekt. Wir sind zusätzlich auf alle sportbegeisterten Personen angwewiesen, welche mit ihrer Stimme dieses Projekt unterstützen.

Bis zum Bau der dringend benötigten Zweifachturnhalle sind noch drei Abstimmungshürden zu meistern:

  • Mittwoch, 14. Dezember 20 Uhr in der MZH Nussbaumen an der Gemeindeversammlung wird über den Kreditantrag zur Planung des Turnhallenbaus der Sekundarschulgemeinde Hüttwilen abgestimmt.
  • Frühling 2017 an der Gemeindeversammlung Abstimmung über Beteiligung an Baukredit
  • Frühling 2017 and der Versammlung der Sekundarschulgemeinde Hüttwilen Abstimmung über den Gesamtkredit

Sind diese drei politischen Hürden gemeistert, startet die Bautätigkeit. Damit könnte das erste Meisterschaftsspiel im September 2018 bereits in der neuen Halle angepfiffen werden.

Artikel der Thurgauer-Zeitung vom 16. November 2016, Autor: Mathias Frei

Doppelturnhalle kommt vors Volk

HÜTTWILEN ⋅ Die Sekundarschulbehörde hat sich gegen die Sanierung der 45jährigen Burgweg-Halle entschieden. Wenn die Schulbürger Ja sagen, könnte schon im Sommer 2018 der grössere Ersatzneubau bezogen werden.https://acdn.adnxs.com/ib/static/usersync/v3/async_usersync.html

Eine Zeitlang war Ringturnen in der Burgweg-Turnhalle verboten, wenn mehr als zehn Zentimeter Schnee auf dem Dach lagen. Dieses Statikproblem ist mittlerweile behoben. Dass aber der Zahn der Zeit am Bau von 1971 nagt, ist unbestritten. Über die Turnhalle wird denn auch nicht erst seit gestern diskutiert. Vor einem Jahr wurde eine Baukommission eingesetzt. Nun hat sich die Behörde der Sekundarschulgemeinde Hüttwilen entschieden: Die alte Turnhalle wird abgerissen. An fast gleicher Stelle soll es einen Neubau geben. Das wurde am Montagabend an einer Informationsveranstaltung bekannt.

Die 45jährige Halle ist 16 Meter mal 28 Meter gross. Die neue Hallenfläche misst 24 Meter auf 26 Meter. Das heisst: Eine Unterteilung in zwei Hallen mit 12 Meter mal 26 Meter Fläche ist möglich. Wie Baukommissionspräsident Martin Hübscher erklärte, befindet man sich derzeit im Vorprojekt. Bis nächsten März soll die Botschaft für das Bauprojekt stehen. Im Mai will die Schulbehörde über den Baukredit abstimmen lassen. Eine noch nicht definierte Beteiligung der Politischen Gemeinde ist angedacht. Auch dafür braucht es ein Ja der Bürger. Wenn das alles klappt, könnte der Neubau bereits nach den Sommerferien 2018 bezogen werden. Als Kostendach hat die Schulbehörde sieben Millionen Franken festgelegt. «Und wir wollen eher günstiger werden», versprach Sekundarschulpräsident Fredi Himmelberger.

Fredi Himmelberger Präsident Sekundarschulgemeinde Hüttwilen Zoom

Fredi Himmelberger Präsident Sekundarschulgemeinde Hüttwilen

Schule, Gemeinde und Vereine haben Wünsche

Aufgrund Statik und Gebäudehülle lohne es sich nicht, Geld in eine Hallensanierung zu stecken, erklärte Hübscher. Die heutige Einrichtung sei nicht mehr zeitgemäss, die Erdbebensicherheit nicht gewährleistet. Weiter kam von der Gemeinde der Wunsch, die Zivilschutzräume unter der Halle auf 200 Plätze zu verdoppeln. Zudem hat die Sek auch Bedarf für einen Singsaal und Räumlichkeiten für den Mittagstisch. Und zuletzt noch die Vereine aus der Gemeinde: Sie leiden unter den zu wenigen Trainingsmöglichkeiten. «Wir haben nach einer Lösung gesucht, an der am Ende alle Beteiligten Freude haben», sagte Schulpräsident Himmelberger. Die zwei Hallenhäften würden der Schulgemeinde einen gewissen Handlungsspielraum geben, um die gesetzlich vorgeschriebenen Turnstunden einhalten zu können. Und Himmelberger wies auch darauf hin, dass der Steuerfuss trotz des Bauprojekts nicht steigen sollte. Derzeit beträgt das Eigenkapital laut Schulpflegerin Priska Straub 2,4 Millionen Franken. «Das vorliegende Projekt ist aber nur zusammen mit der Politischen Gemeinde realisierbar», stellte der Schulpräsident fest.

Zur Turnhallen-Frage hatte die Politische Gemeinde an der Budgetgemeinde im Januar eine Umfrage durchgeführt. Das Stimmungsbild für das nun geplante Projekt einer kleinen Doppelturnhalle war damals äusserst positiv ausgefallen.

Platz für Mittagstisch und Musikunterricht

Das Projekt wird der Frauenfelder Architekt Emanuel Marbach in Zusammenarbeit mit der Baukommission ausarbeiten. Zwischen Herbstferien 2017 und Sommerferien 2018 sind Indoor-Turnstunden nur beschränkt möglich. Der Neubau macht es notwendig, dass der Sportplatz leicht nach Osten verschoben wird. Im Erdgeschoss der Doppelturnhalle sind mehrere Garderobentrakte, im Obergeschoss hat es Platz für den Mittagstisch, den neuen Musikraum und das Büro der Schulsozialarbeit.

Beitrag aus der Frauenfelderwoche, 15. November 2016

Neue Sporthalle in Hüttwilen

Die Sekundarschulgemeinde Hüttwilen plant eine neue Sporthalle für maximal sieben Millionen Franken. Am sehr gut besuchten Informations­abend am Montag wurden Einzelheiten bekannt gegeben.

Band «Let’s fätz» stimmte die Anwesenden auf den kommenden Informations­abend ein, bei dem das Thema «Sporthalle» im Mittelpunkt stand. Fredi Himmelberger, Präsident der Sekundarschulgemeinde Hüttwilen, erteilte zunächst dem Schulleiter ad interim, Bernhard Windler, der Finanzverantwortlichen, Priska Straub, und dem zuständigen für die Sanierung des Altbaus, Samuel Stillhard, das Wort, bis dann das Thema Projekt Sporthalle auf der Traktandenliste folgte.

Martin Hübscher, Leiter der Baukommission für das Projekt, sprach zunächst von den neuen Bedürfnissen, die die jetzige Turnhalle Burgweg nicht mehr erfüllen kann. Ein Singsaal, Platz für den Mittagstisch und Möglichkeiten für Trainings der Vereine – die Halle hat die Kapazitätsgrenze längst überschritten. Eine Sanierung der alten Halle mit Jahrgang 1971 wäre theoretisch möglich, aber damit könnten diese Bedürfnisse und die Anforderungen beispielsweise an die Erdbebensicherheit auch nicht gedeckt werden.
Eine Machbarkeitsstudie habe aber er­geben, dass am jetzigen Standort Platz für eine neuere, grössere Doppelsporthalle wäre. Gleichzeitig hat man sich auch bei der Gemeinde Hüttwilen Gedanken gemacht: Im Untergeschoss der jetzigen Halle verfügt Hüttwilen über 100 Schutzplätze – diese Zahl möchte man auf 200 verdoppeln. Und gleichzeitig soll auch die Truppenunterkunft im Untergeschoss erhalten und erneuert werden.

Die Baukommission hat für den Neubau ein Kostendach von sieben Millionen Franken fixiert, was auch nach den Ausführungen von Schulpräsident Himmelberger ohne Erhöhung des Steuerfusses der Schulgemeinde tragbar wäre. Zudem wird – bei einem entsprechenden Ja – auch die politische Gemeinde ihren Teil an die Kosten leisten, die durch den Ausbau der Zivilschutzplätze und der Truppenunterkunft entstehen. Das weitere Vorgehen sieht nun bis im März 2017 die Erarbeitung des Bauprojekts und der Botschaft vor, im Mai ist die Abstimmung über den Baukredit ge­plant – und falls Schulgemeinde und politische Gemeinde dem Projekt zustimmen, soll die neue Sporthalle bereits im August 2018 bezogen werden können! (hjr)

Auszug aus einem Artikel des Tagblattes (www.tagblatt.ch)
vom 13. Januar 2016, Mathias Frei

Politisch-Hüttwilen rechnet im laufenden Jahr mit einem «verkraftbaren» Defizit. Ebenfalls auf der Traktandenliste der montäglichen Gemeindeversammlung standen eine Diskussion und Umfrage zum Turnhallenprojekt der Sekundarschule.

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Nach der Gemeindeversammlung: Dieser Stimmbürger setzt seinen grünen Klebepunkt auf der Seite der Zweifach-Turnhalle (Mathias Frei)

NUSSBAUMEN. Diskussionen gab es erst am Schluss – als schon alle Abstimmungen vorbei waren und es um das Turnhallenprojekt der Sekundarschulgemeinde Hüttwilen ging. Bis dahin war die Gemeindeversammlung unter Leitung des neuen Gemeindepräsidenten Hanspeter Zehnder glatt über die Bühne gegangen. Bei allen Abstimmungen folgten die 121 Stimmberechtigten in der Turnhalle Nussbaumen den Anträgen des Gemeinderats.

«Wir wollen Ihren Puls fühlen betreffend Sporthallenneubau der Sekundarschulgemeinde», sagte Gemeindepräsident Zehnder. Die Sek Hüttwilen muss ihre Turnhalle Burgweg sanieren. Es steht aber auch ein Neubau zur Diskussion. Mitte Dezember traf sich deshalb die Baukommission der Schulgemeinde mit dem Gemeinderat und Vereinsvertretern. Diskutiert wurde über vier Neubauvarianten: eine Einfachturnhalle in der bisherigen Grösse, eine grosse Halle, eine kleinere sowie eine grössere Zweifachturnhalle.

Wie der zuständige Gemeinderat Pascal Muggensturm erklärte, würde die grosse Einfachturnhalle den Bedürfnissen von Schule und Mittagstisch genügen. Nimmt man aber die Interessen der Vereine und des Massnahmenzentrums Kalchrain dazu, müsste es eine kleine Zweifachturnhalle sein.

Wie viel Geld von der Gemeinde?

Am Ende läuft es aufs Geld hinaus. Eine grosse Einfachturnhalle für vier bis fünf Millionen Franken würde die Sekundarschulgemeinde alleine stemmen können, bei der kleinen Zweifachturnhalle wäre eine grössere Beteiligung der Politischen Gemeinde bei den Baukosten von sechs bis sieben Millionen Franken gefragt. Beide Varianten liessen sich am bisherigen Standort realisieren. In der Diskussion wurden vor allem Stimmen laut für die kleinere Zweifachturnhalle. Dieses Stimmungsbild verfestigte sich nach der Versammlung, als jeder Stimmbürger auf einem Plakat einen grünen Punkt setzen konnte für die präferierte Variante. Wie Muggensturm erklärte, will die Behörde die Umfrage nun auswerten und allenfalls 2017 einen Antrag zu einer Baukostenbeteiligung präsentieren.

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